Eva & Phil OnTour bei den Top Companies

Archiv für die Kategorie ‘Karriere’

Kurze Sommerpause…

Freitag, 16. Juli 2010

Die nächste Folge der JobStairs Videos, wird erst wieder nach einer kurzen Sommerpause veröffentlicht. Und ihr dürft gespannt sein – es wird sich einiges ändern!

Die erste Änderung: Die Mitarbeiter der Unternehmen treten weiter in den Vordergrund. Daraus ergibt sich die zweite Änderung: Wir, Eva und Philipp werden nicht mehr als Moderatoren auftreten. Und die dritte Änderung betrifft den strukturellen und inhaltlichen Aufbau der neuen JobStairs-Folgen. In jedem Video zeigt ein JobStairs-Partnerunternehmen auf, wie es um die Einstiegsmöglichkeiten, die Weiterbildung, die Kollegen und vieles mehr in dem jeweiligen Unternehmen steht.
Zusätzlich werden auch Folgen rund um das Thema Ausbildung bei den Top-Companies veröffentlicht.
Den Mitarbeitern der verschiedenen Unternehmen werden die gleichen Fragen gestellt -so sind die einzelnen Unternehmen untereinander leichter zu vergleichen. Auch die Themenkomplexe heben sich mit unserem neuen Konzept noch besser voneinander ab.

Wir wünschen eine erfolgreiche Sommerzeit, verabschieden uns von allen Zuschauern und Bewerbern und wünschen viel Spaß mit den neuen Folgen,

Viele Grüße,

Eva & Philipp

Kaffee kochen. Listen reißen. Oder?!

Donnerstag, 01. Juli 2010


icon for podpress  Praktikum im Großunternehmen - Interessante Aufgaben, viele Möglichkeiten: Download

Ob als halbjähriges berufspraktisches Semester, Jahrespraktikum oder in der vorlesungsfreien Zeit für zwei oder drei Monate - ein Praktikum bringt Deine Karriere voran! Vor allem, wenn Du gut vorbereitet, offen und engagiert an die neuen Aufgaben herangehst, kannst Du wirklich profitieren. Denn viele Unternehmen schauen sich ihre Praktikanten ganz genau an und honorieren Leistung mit Studentenbindungsprogrammen, Abschlussarbeiten, Traineeangeboten oder Direkteinstiegs-möglichkeiten nach dem Studienabschluss. Kaffee kochen und Listen reißen war also gestern. Es gibt ja schließlich auch Vollautomaten und Aktenvernichter ;)

Zum Thema “Praktikum” haben wir drei Unternehmen besucht. Ich, Philipp, war in Leverkusen bei der Bayer AG und in Düsseldorf bei der Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf. Eva hat die Continental AG in Hannover besucht.

Mein Gesprächspartner bei der Bayer AG war Thorsten Gasteiger, der momentan sein Praktikum bei “Bayer Business Services” absolviert. Thorsten studiert Biologie und wollte für sich herausfinden, ob neben einer naturwissenschaftlichen Karriere auch andere Bereiche in Frage kämen. Der erste Vorteil: Bei Bayer bleibt die Verbindung zu den Naturwissenschaften bestehen, auch wenn man den Schwerpunkt in anderen Bereichen setzt. Weitere Vorteile: Atmosphäre, Kollegen, Aufgaben, Verantwortung, Offenheit, Zukunft, Gehalt, Projekte, Förderung, Herausforderung … Hört Euch einfach selbst an, was Thorsten zu berichten hat, wie schnell man ins Team aufgenommen wird und wie die Betreuung ist!

Eva unterhielt sich mit Bärbel Henghuber, Personalreferentin bei der Continental AG. Sie ist zuständig für die Praktikantenprogramme. Ein Praktikum bei Continental dauert normalerweise drei bis sechs Monate, kann aber durch die Bolognareform auch etwas kürzer ausfallen, damit es in den Studienablauf von Bachelor- und Masterstudiengängen passt. Schon daran sieht man: Praktikanten sind für das Unternehmen wichtig! Bei Continental wird darauf geachtet, dass die Praktikanten sukzessiv in ihre Aufgaben hineinwachsen und so nach und nach mehr Verantwortung übernehmen. Wie schnell das im Einzelnen geht, hängt natürlich von der Eigeninitiative ab. Was einen besonders guten Praktikanten ausmacht, welche Chancen in diesem Falle offen stehen und ob Kamingespräche auch im Hochsommer geführt werden können - das erfahrt ihr im Interview :)

Bei Peek & Cloppenburg traf ich mich mit Antje Radtke. Sie ist als Praktikantin ins Unternehmen eingestiegen und arbeitet jetzt als Abteilungsleiterin im Haus Regensburg. Eine geradlinige Karriere. Möglich, weil Antje von Anfang an genau wusste, was sie wollte! Es musste Peek & Cloppenburg sein, weil sie schon bei der Eröffnung des Kölner Hauses im Jahre 2005 vom Unternehmen fasziniert war. Nach dem Praktikum schrieb sie auch dort ihre Abschlussarbeit und entschied sich danach für das Traineeprogramm. Was das Wichtigste in ihrem Praktikum war, ob man Kontakt zu anderen Praktikanten hat, wie es mit verantwortungsvollen Aufgaben aussieht - das hat Philipp für Euch nachgefragt.

Alle drei Unternehmen legen großen Wert darauf, dass sich Praktikanten wohl fühlen, ihr Potenzial entfalten und eine Menge lernen können. Besonders gute Leistungen fallen auf und werden honoriert, so kann ein Praktikum die Basis für die spätere Karriere sein. Und aus diesem Grunde, werden Praktikanten heute verantwortungsvolle Aufgabenbereiche übertragen. Denn nur so können Vorgesetze beurteilen, was in den Praktikanten steckt! Also: traut Euch, bewerbt Euch für ein Praktikum, schaut, was Euch beruflich Spaß macht, bevor ihr Euch festlegt. Denn diese Einblicksmöglichkeiten hat man nur in der Anfangsphase seiner Karriere!
Euer Philipp

Wie komme ich weiter (als andere)?

Dienstag, 27. April 2010

icon for podpress  Einstiegsprogramme für Absolventen in Großunternehmen (Folge 1): Download

Nachwuchsführungskräfte sind gesucht. Frisch von der Hochschule hat man den Kopf zwar voll mit Theorien, ist deshalb aber noch lange nicht für den Berufsalltag einer höher- oder hochdotierten Position gewappnet. Deshalb bieten Großunternehmen spezielle Einstiegs- und Traineeprogramme für Hochschulabsolventen an. Hier investieren Unternehmen in ihren Nachwuchs. Die Programme sind oft sehr fokussiert sowie straff organisiert. Dazu individuell und flexibel auf die Person und die späteren Aufgaben zugeschnitten. Klar, dass da Ansprüche an die Bewerber gestellt werden: besonders gute Noten, Engagement, Interesse an den Aufgaben… und eine Affinität zu Sprüngen ins kalte Wasser ;) Dafür hat man nach erfolgreich abgeschlossenem Einstiegstraining Einblick, Überblick, ein funktionierendes Netzwerk - man hat sich mit dem Unternehmen, den Mitarbeitern und allen relevanten Geschäftsabläufen bekannt gemacht, und man selbst ist danach ebenfalls bekannt und integriert.

Ich, Philipp, habe zwei Unternehmen in Düsseldorf besucht und Interviews zum Thema Einstiegsprogramme geführt. Zuerst war ich bei der Peek & Cloppenburg KG, danach bei der E.ON AG.

Bei Peek & Cloppenburg sprach ich mit Frau Katharina Behrenbeck, Zentraleinkäuferin Damen-Artikel, über ihren eigenen Einstieg und Aufstieg bei P&C. Nach ihrem Hochschulabschluss fing sie als Trainee an und durchlief das komprimierte und nach ihrem Worten “knackige” Programm in etwas mehr als einem halben Jahr. Das war zwar viel Stoff, aber nicht zu viel, weil alles sofort vertiefend in der Praxis eingesetzt wurde. Sowohl im Verkauf als auch im Einkauf und von Mitarbeiterführung über Warenkunde bis zu Warenwirtschaftssystemen war sie sofort im Einsatz. Heute kümmert sie sich unter anderem selbst um Nachwuchskräfte. Welche Voraussetzungen man für das exklusive Karriereticket bei P&C braucht, verrät Katharina im Interview.

Bei E.ON traf ich mich mit Jana Svaskova vom HR Corporate Center & Organization sowie, Thomas Hajjar und Janine-Ariane Winninger, beide Trainees im “E.ON Graduate Program” (EGP), dem konzernweiten und internationalen Traineeprogramm bei E.ON. Das Einstiegsprogramm dauert insgesamt 18 Monate. Man durchläuft die verschiedensten Stationen, eine davon im Ausland. Zu Beginn steht ein Mentor des Fachbereichs in dem man eingesetzt wird, mit Rat und Tat zur Seite. Das hört sich fast so an, als wäre der spätere Einsatzbereich von Anfang an fest und unverrückbar - so ist es aber nicht. Man hat jederzeit die Möglichkeit, persönliche Interessen zu vertiefen, Wünsche zu äußern, seinen Karriereweg anzupassen. Und von Anfang an übernimmt man eine Menge Verantwortung, ob beim Aufbau neuer Konzerneinheiten im Ausland oder der Etablierung neuer Managementstrukturen. Welche spannenden Aufgaben Thomas und Janine-Ariane bereits in Ihrer Zeit als Trainee bei E.ON übernehmen dürfen - schaut selbst!

Die Traineezeit ist die Basis für den späteren Jobeinsatz als Führungskraft. Da wird natürlich jede Chance zum Sammeln von Eindrücken, Erfahrungen und Geschäftskontakten genutzt. Dementsprechend eng ist der Terminkalender als Trainee in den ersten Monaten im Großunternehmen. Sowohl bei Peek & Cloppenburg als auch bei E.ON werden Nachwuchsführungskräfte in Einsteigerprogrammen hervorragend auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet. Rundumbetreuung, persönliche Ausrichtung der einzelnen Programmstationen, zahlreiche Workshops in In- und Ausland… als Absolvent wird man wertgeschätzt und übernimmt von Anfang an herausfordernde Aufgaben. Unser Fazit: der perfekte Einstieg für alle, die ambitioniert, straight und aufstiegsorientiert sind!

Euer Philipp

Fundament für den Erfolg

Donnerstag, 01. April 2010

icon for podpress  Wie und wann kann ich mich weiterbilden? (Folge 1): Download

Bei unserer Podcast-Tour durch Deutschland haben wir dieses Mal drei Großunternehmen zum Thema Weiterbildung und Personalentwicklung befragt. Ich, Philipp, war bei der E.ON AG und der BASF SE, Eva hat die Ernst & Young GmbH besucht. Alle Unternehmen bieten eine Vielzahl von Seminaren, Weiterbildungsmöglichkeiten und Trainings an. Uns hat vor allem interessiert, wie man daran teilnehmen kann, was die Voraussetzungen dafür sind. Muss ich mich einfach anstrengen, und hoffen, dass ich sozusagen entdeckt werde? Kann ich mich selbst für Maßnahmen bewerben? Oder steht jedem Mitarbeiter quasi pauschal ein bestimmtes Weiterbildungskontingent zu? Und wie kann ich die Weiterbildung in meinen Berufsalltag integrieren? Die Ansätze der drei Unternehmen sind hier tatsächlich unterschiedlich.

Meine erste Station führte mich nach Düsseldorf zur E.ON AG, dort traf ich mich mit Uta Stiene, Personalentwicklerin, Fabienne Klump, Mitarbeiterin der Corporate Learning und Chau Phi, Mitarbeiterin der Leader & Talent Academy. Corporate Learning? E.ON Academy?
Ja, E.ON hat eine eigene Akademie, die Corporate University des Konzerns. Weiterbildungsangebote gibt es über alle Hierarchiestufen und Berufsgruppen hinweg, nicht umsonst ist Bildung ein Teil der Firmenphilosophie von E.ON. Mitarbeiter werden gezielt gefördert. Auch an die zeitliche Integration der Weiterbildung in den Arbeitsalltag ist gedacht - hier gibt es für jeden eine passende Lösung.

Eva war in Eschborn und traf sich dort bei der Ernst & Young GmbH mit Beatrice Egger, Senior Assurance. Beatrice erzählt anhand Ihres eigenen Werdegangs von den Weiterbildungsmöglichkeiten des Unternehmens. Sie stieg nach Ihrem Berufsakademiestudium als Trainee ein, verbrachte schon einige Zeit im Ausland und macht jetzt ein Masterstudium parallel zu Ihrer “normalen” Arbeit. Das funktioniert, weil jeder Einsteiger bei Ernst & Young einen persönlichen Manager zu Seite hat, der bei Gehalts- und Beförderungsrunden argumentiert und dafür sorgt, dass Engagement und Einsatz erkannt und belohnt werden.

Meine zweite Station führte mich nach Ludwigshafen zur BASF SE, wo ich mich mit Esther Schiltz, Referentin Personal and Career Development traf. Dort kam ich genau passend zu den BASF Infotagen an, der Veranstaltung für alle neuen BASF Mitarbeiter. Hier erfährt man alles Wichtige über die BASF, wo der Konzern hinwill, was ihn ausmacht - und natürlich auch alles über Weiterbildungsmöglichkeiten.
Weiterbildung hat generell einen sehr hohen Stellenwert bei der BASF, für Einsteiger bis zur Führungskraft gibt es Seminare, Lernevents und sogar Angebote, die man zusätzlich in seiner Freizeit buchen kann, wie zum Beispiel Sprachkurse. Und das ist noch nicht alles…

Zusammenfassend: Wir sind wirklich beeindruckt, was geboten wird! Weiterbildung geht weit darüber hinaus, sich Wissen und Fähigkeiten als Handwerkszeug für den eigenen aktuellen Job anzueignen. Man kann sich jederzeit besonders engagieren, damit seine Aufstiegschancen forcieren oder auch einfach aus Spaß am Lernen etwas für sich tun.

Euer Philipp

Nach innen und nach außen

Freitag, 05. Februar 2010

icon for podpress  Unternehmenskultur bei den Topunternehmen: Download

Heute berichte ich, Eva, von meinen Besuchen bei der Bertelsmann AG und der Continental AG zum Thema Unternehmenskultur. Beides sind Unternehmen mit weit über 100-jähriger Tradition. Genug Zeit also, um Eigenheiten und Besonderheiten in der Unternehmenskultur zu entwickeln. Was mich besonders interessiert hat: was schätzen die Mitarbeiter der beiden Unternehmen besonders? Haben Sie die schriftlich dokumentierten und theoretisch definierten Kulturaspekte auch tatsächlich im alltäglichen Berufsleben wiedergefunden? Oder ist alles nur ein netter Werbeeinfall, der die Konzerne nach außen hin attraktiv machen soll? Lasst Euch überraschen :)

Herr Kurt Bisping von der Bertelsmann AGMein erster Gesprächspartner war Herr Kurt Bisping von der Bertelsmann AG. Genauer gesagt, arbeitet er als kaufmännischer Leiter der arvato services SCM in Gütersloh.
Die Bertelsmann-Unternehmenskultur passt auf einen Bierdeckel - und was dort hinpasst, ist ja bekanntlich genial: Unternehmergeist, Partnerschaft, Kreativität, gesellschaftliche Verantwortung. Diese Werte werden bei Bertelsmann als “Essentials” bezeichnet. Und sie werden gelebt! Schon mit 28 Jahren wurde Kurt Bisping ein verantwortungsvoller Bereich übertragen, er hat viel freie Hand bei seiner täglichen Arbeit und bleibt dem Unternehmen gerne auch weitere zwölfeinhalb Jahre treu!

Herrn Friedrich-Wilhelm Falkenreck von der Continental AGBei der Continental AG in Hannover traf ich mich mit dem Leiter der Personal Division Pkw- und Nfz-Reifen, Herrn Friedrich-Wilhelm Falkenreck. Er hat durch seine Position sehr häufig mit neuen Mitarbeitern der Continental AG zu tun und kann eindrucksvoll von deren ersten positiven Erfahrungen mit der Continental-Unternehmenskultur berichten. Continental fasst die Kulturwerte in den sogenannten “The Basics” zusammen, also der Grundlage des Zusammenarbeitens innerhalb des Unternehmens und des Auftretens nach außen. Offene Türen, Fortbildung, Netzwerke und ein starkes Gemeinschaftsgefühl stehen für das Arbeits- und Lebensgefühl bei Continental.

Schaut Euch die Beiträge an, dort erfahrt Ihr noch viel mehr aus erster Hand zur Unternehmenskultur der beiden Konzerne. Dabei merkt Ihr auch sicher schnell, dass Ihr anfangt nachzudenken, was Euch selbst eigentlich wichtig ist und wie Ihr Euch Euren Arbeitsplatz wünscht. Habt Ihr gerne unternehmerische Freiheit oder braucht Ihr mehr Feedback und Unterstützung? Setzt Ihr auf die Sicherheit von etablierten Hierarchien oder fühlt Ihr Euch eher als gleichberechtigte Teamplayer wohl? Für mich war der Einblick wirklich spannend!

Eure Eva

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