Eva & Phil OnTour bei den Top Companies

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Einfach mal… Ruhe bewahren.

Mittwoch, 04. Februar 2009


icon for podpress  Bewerbungsprozess Folge 3: Download

Immer schön ruhig bleiben. Sich ja nicht aus der Ruhe bringen lassen. Leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn es um Bewerbungsgespräche geht. Da schwirren einem meist tausend Gedanken durch den Kopf… Geht mir ja nicht anders. Dass wir aber eigentlich viel ruhiger an die Sache rangehen können, zeigen wir euch diesmal. Unsere Themen: Bewerbungsgespräche und Assessment Center bei Top-Unternehmen in Deutschland.

Für mich ging‘s zu Bosch nach Stuttgart. Dort sprach ich mit Stefanie Harner über den Bewerbungsprozess in ihrem Unternehmen. Sie ist Personalreferentin und weiß, auf was es im Bewerbungsgespräch ankommt. Aber seien wir mal ehrlich, hätte ich denn überhaupt Chancen auf ein Vorstellungsgespräch, wenn ich schon seit Monaten auf Jobsuche wäre oder meinen Hochschulabschluss mit 3,0 gemacht hätte? Klar. Wenn das Gesamtpaket stimmt. Ihr müsst nicht unbedingt „hoch qualifiziert“ sein. Was zählt sind Initiative, Begeisterung und Interesse am Job; aber auch Persönlichkeit. Ungewöhnliche Lebensläufe sind gefragt. Durchschnitt wäre ja auch langweilig.

Philipp war bei Bayer in Leverkusen und traf Franz Loschert. Der ist für Corporate Human Resources zuständig und ein Profi für Assessment Center. Seit mehr als 25 Jahren führt Bayer schon Assessment Center durch. Neben psychologischem Know-how und wissenschaftlichen Erkenntnissen, zählen bei Bayer vor allem aber die Wünsche der „Auftraggeber“, also der unterschiedlichen Abteilungen von Bayer, die einen Bewerber rekrutieren möchten. Und dabei lässt sich kein eindeutiges Bewerberprofil festlegen: So vielfältig wie die Abteilungen bei Bayer, sind auch die Anforderungen an die Bewerber.

Ab zur AUDI AG nach Ingolstadt. Genauer gesagt direkt zum Personalservice von Audi. Praktisch dem Türsteher für alle Bewerbungen. Richard Eisenschink ist hier der Teamkoordinator im Bewerbungsmanagement, der ersten Anlaufstelle für alle Bewerbungen. Und dabei ist es schon zu so manch einem vermeidbaren Fehler in den Bewerbungsunterlagen gekommen. Mangelnde Rechtschreibkenntnisse oder sogar die falsche Anrede sind nur einige davon. Ups, wie peinlich… ;) Auf Sorgfalt kommt es eben auch in Zeiten der Onlinebewerbung an.

Also, lieber mal kurz tief Luft holen und schön ruhig und vor allem konzentriert an die Bewerbung rangehen. Auf was es sonst noch ankommt, erfahrt ihr hier. Falls noch Fragen offen bleiben sollten? Einfach einen Kommentar an uns schicken. Wir kümmern uns drum. Versprochen.

Eure Eva.

Was passiert beim Assessment Center?

Dienstag, 16. Dezember 2008

icon for podpress  Wie läuft der Bewerbungsprozess ab? (Teil 1): Download

Ein Auto konnte mir Monika Sterler von Audi leider nicht klarmachen. Schade. Dafür hilft sie Bewerbern mit Fragen zum Bewerbungsprozess. Wenn ihr bei Audi anruft, kann es also gut sein, dass Monika am Telefon ist. Ihr selbst hat ein Praktikum bei Audi geholfen zu entscheiden, wo sie arbeiten möchte. Die große Frage ist nun, wie läuft sie ab, die Bewerbung?

Bei Audi zum Beispiel ist das so: Ihr bewerbt euch online über das Internet und werdet dann je nach Eignung zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Hinterlasst ihr dort einen guten Eindruck, dann kommt ihr ins Assessment Center. Dort müsst ihr dann u. a. eine Präsentation halten und an einer Gesprächssimulation teilnehmen. Und das Schöne ist: Am Ende des Tages erfahrt ihr gleich, ob ihr genommen werdet – oder nicht.
Tipp von Monika Sterler: Man muss eure Motivation spüren können, dass ihr die Stelle auch wirklich haben möchtet.

Jörg Fischer hat sich über eine Online-Stellenanzeige beworben, allerdings bei Bosch, genauer gesagt arbeitet er für Bosch Thermotechnik. Eine Frage konnte ich mir nicht verkneifen: Ob sie Thermohosen herstellen. Gibt’s die überhaupt noch? Diese stellen sie natürlich nicht her, sondern es dreht sich dort um Heizungen.

Er ist bei Bosch als Trainee eingestiegen. Bis das soweit war, hat er ein Assessment Center und drei persönliche Gespräche durchlaufen. Beim Assessment Center, das auch Bewerbertag genannt wird, bekommt ihr zum Beispiel vorab eine Fallstudie zugeschickt, die ihr vor dem Termin bearbeiten sollt.

Für Jörg Fischer war besonders die persönliche Atmosphäre überzeugend. Und ich weiß jetzt an wen ich mich wenden kann, wenn meine Heizung mal ausfällt.

Philipp war dieses Mal bei Fraport am Flughafen in Frankfurt und hat sich mit Frau Schmidt-Jestel unterhalten. Die ist verantwortlich für die Assessment Center bei Fraport.

Viele von euch interessiert sicher die Frage, wie man sich am besten auf solch einen Termin vorbereiten kann. Seid einfach so, wie ihr tatsächlich seid, das sagt zumindest Frau Schmidt-Jestel. Verstellt euch nicht, sondern seid authentisch. Hmm, wenn ich so drüber nachdenke scheint mir das auch ganz logisch zu sein. Verstellt ihr euch, dann kann das Unternehmen euch nicht richtig einschätzen. Gleichzeitig erfahrt ihr aber auch nicht, wie das Unternehmen auf eure persönliche Art reagiert. Und ihr wollt doch nach Möglichkeit einen Arbeitsplatz haben, wo ihr wisst, dass ihr so sein könnt, wir ihr seid, oder?

Wenn ihr wissen möchtet, welche Chancen ihr noch mit einem Hochschulabschluss von 3.0 habt, müsst ihr euch das Video ansehen. Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt doch einen Kommentar oder reicht oben auf der Seite eine Frage ein. Dann bis bald.

Eure Eva

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