Eva & Phil OnTour bei den Top Companies

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Kaffee kochen. Listen reißen. Oder?!

Donnerstag, 01. Juli 2010


icon for podpress  Praktikum im Großunternehmen - Interessante Aufgaben, viele Möglichkeiten: Download

Ob als halbjähriges berufspraktisches Semester, Jahrespraktikum oder in der vorlesungsfreien Zeit für zwei oder drei Monate - ein Praktikum bringt Deine Karriere voran! Vor allem, wenn Du gut vorbereitet, offen und engagiert an die neuen Aufgaben herangehst, kannst Du wirklich profitieren. Denn viele Unternehmen schauen sich ihre Praktikanten ganz genau an und honorieren Leistung mit Studentenbindungsprogrammen, Abschlussarbeiten, Traineeangeboten oder Direkteinstiegs-möglichkeiten nach dem Studienabschluss. Kaffee kochen und Listen reißen war also gestern. Es gibt ja schließlich auch Vollautomaten und Aktenvernichter ;)

Zum Thema “Praktikum” haben wir drei Unternehmen besucht. Ich, Philipp, war in Leverkusen bei der Bayer AG und in Düsseldorf bei der Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf. Eva hat die Continental AG in Hannover besucht.

Mein Gesprächspartner bei der Bayer AG war Thorsten Gasteiger, der momentan sein Praktikum bei “Bayer Business Services” absolviert. Thorsten studiert Biologie und wollte für sich herausfinden, ob neben einer naturwissenschaftlichen Karriere auch andere Bereiche in Frage kämen. Der erste Vorteil: Bei Bayer bleibt die Verbindung zu den Naturwissenschaften bestehen, auch wenn man den Schwerpunkt in anderen Bereichen setzt. Weitere Vorteile: Atmosphäre, Kollegen, Aufgaben, Verantwortung, Offenheit, Zukunft, Gehalt, Projekte, Förderung, Herausforderung … Hört Euch einfach selbst an, was Thorsten zu berichten hat, wie schnell man ins Team aufgenommen wird und wie die Betreuung ist!

Eva unterhielt sich mit Bärbel Henghuber, Personalreferentin bei der Continental AG. Sie ist zuständig für die Praktikantenprogramme. Ein Praktikum bei Continental dauert normalerweise drei bis sechs Monate, kann aber durch die Bolognareform auch etwas kürzer ausfallen, damit es in den Studienablauf von Bachelor- und Masterstudiengängen passt. Schon daran sieht man: Praktikanten sind für das Unternehmen wichtig! Bei Continental wird darauf geachtet, dass die Praktikanten sukzessiv in ihre Aufgaben hineinwachsen und so nach und nach mehr Verantwortung übernehmen. Wie schnell das im Einzelnen geht, hängt natürlich von der Eigeninitiative ab. Was einen besonders guten Praktikanten ausmacht, welche Chancen in diesem Falle offen stehen und ob Kamingespräche auch im Hochsommer geführt werden können - das erfahrt ihr im Interview :)

Bei Peek & Cloppenburg traf ich mich mit Antje Radtke. Sie ist als Praktikantin ins Unternehmen eingestiegen und arbeitet jetzt als Abteilungsleiterin im Haus Regensburg. Eine geradlinige Karriere. Möglich, weil Antje von Anfang an genau wusste, was sie wollte! Es musste Peek & Cloppenburg sein, weil sie schon bei der Eröffnung des Kölner Hauses im Jahre 2005 vom Unternehmen fasziniert war. Nach dem Praktikum schrieb sie auch dort ihre Abschlussarbeit und entschied sich danach für das Traineeprogramm. Was das Wichtigste in ihrem Praktikum war, ob man Kontakt zu anderen Praktikanten hat, wie es mit verantwortungsvollen Aufgaben aussieht - das hat Philipp für Euch nachgefragt.

Alle drei Unternehmen legen großen Wert darauf, dass sich Praktikanten wohl fühlen, ihr Potenzial entfalten und eine Menge lernen können. Besonders gute Leistungen fallen auf und werden honoriert, so kann ein Praktikum die Basis für die spätere Karriere sein. Und aus diesem Grunde, werden Praktikanten heute verantwortungsvolle Aufgabenbereiche übertragen. Denn nur so können Vorgesetze beurteilen, was in den Praktikanten steckt! Also: traut Euch, bewerbt Euch für ein Praktikum, schaut, was Euch beruflich Spaß macht, bevor ihr Euch festlegt. Denn diese Einblicksmöglichkeiten hat man nur in der Anfangsphase seiner Karriere!
Euer Philipp

Willkommen an Bord!

Donnerstag, 27. Mai 2010

icon for podpress  Unterstützung von Großunternehmen beim Einstieg in den neuen Job: Download

Bewerbung geschrieben, Tests erfolgreich durchlaufen, Job in der Tasche. Und jetzt geht es ans Eingemachte. Du musst nicht nur zeigen, was Du wirklich kannst, was in Dir steckt, wie engagiert Du bist und noch tausend neue Dinge dazulernen - nein, es gehört auch dazu, Dich in der Hierarchie des neuen Unternehmens zurechtzufinden, Kollegen kennenzulernen, Dich einzugliedern. Und auch ganz schlichte Fragen sind zu klären, wie den Weg zum eigenen Schreibtisch zu finden, zu wissen, wo man Kaffee bekommt, wo der Kopierer steht, woher man die Personalkarte bekommt. Also: Aller Anfang ist schwer. Oder zumindestens umfangreich. Und das wissen auch die Unternehmen, deshalb machen Sie es Neueinsteigern so einfach wie möglich und bieten eine ganze Menge Hilfestellungen.

Wir haben uns zum Thema “Jobeinstieg” näher erkundigt. Ich, Eva, war bei der Bertelsmann AG in Gütersloh und Philipp hat die Reise ins Rheinland zur Bayer AG in Leverkusen angetreten.

Bertelsmann - Christian HansmannBei der Bertelsmann AG traf ich mich mit Christian Hansmann, der dort seit 13 Monaten als “Director Corporate Development” arbeitet. Er hat mir als Auftakt erzählt, welche namhaften und großen Unternehmen bzw. Divisionen zu Bertelsmann gehören. Und das ist auch gleich sein erster wichtiger Tipp: erkundige Dich unbedingt über das Unternehmen und seine mittlerweile 175-jährige Geschichte. Sein eigener Einstieg verlief klassisch über eine Bewerbung. Schon an seinem ersten Arbeitstag bei Bertelsmann war er mit den wichtigsten Dingen wie Laptop und Organizer ausgestattet, wurde von Kollegen herumgeführt und vorgestellt. Ach ja, das ist sein zweiter Tipp: Lerne Kollegen kennen! Natürlich bietet Bertelsmann auch formelle Einführungsveranstaltungen und regelmäßige Treffen. Mehr dazu erfährst Du im Podcast. Ich jedenfalls war schon bei unserem kurzen Interview begeistert von der offenen Atmosphäre des Unternehmens!

Bayer - Gabriele Korn-BlumPhilipp hat ein interessantes Gespräch mit Gabriele Korn-Blum geführt. Sie ist bei der Bayer AG in Leverkusen für die Employee Orientation zuständig. Das heißt, Sie kümmert sich um die Einführung neuer Mitarbeiter, das sogenannte On-Boarding. Bei Bayer wird man als Neueinsteiger tatsächlich so empfangen, wie an Bord auf dem Sonnendeck eines Kreuzfahrtschiffes - es wird an alles gedacht :) Angefangen vom Begleitschreiben zur Stellenzusage, über einen Einführungstag, Orientierungsgespräche mit dem Vorgesetzen, einem persönlichen Paten aus dem Kreise der Mitarbeiter bis hin zu Kursen und Seminaren für neue Mitarbeiter. Mit dieser perfekten Organisation sorgt Bayer dafür, dass wirklich jeder Neueinsteiger von Beginn an Netzwerke knüpfen kann und einen guten Überblick über den Konzern erhält.

Bei Bertelsmann und Bayer wird viel dafür getan, dass sich neue Mitarbeiter vom ersten Tag an wohl fühlen. Für Orientierung und Information ist mit speziellen Einführungskursen und Veranstaltungen auch weit über den ersten Tag hinaus dafür gesorgt, dass man sich wirklich zum Unternehmen zugehörig fühlt. Bei der Größe und Komplexität von Konzernen kann das ohne Hilfe ziemlich unübersichtlich werden, umso wertvoller sind die zahlreichen Hilfestellungen. Und was mir persönlich aufgefallen ist, trotz der Größe der Unternehmen ist die Atmosphäre familiär. Die perfekte Ausgangsposition für eine steile Karriere :)

Eure Eva

Einfach mal… Ruhe bewahren.

Mittwoch, 04. Februar 2009

icon for podpress  Bewerbungsprozess Folge 3: Download

Immer schön ruhig bleiben. Sich ja nicht aus der Ruhe bringen lassen. Leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn es um Bewerbungsgespräche geht. Da schwirren einem meist tausend Gedanken durch den Kopf… Geht mir ja nicht anders. Dass wir aber eigentlich viel ruhiger an die Sache rangehen können, zeigen wir euch diesmal. Unsere Themen: Bewerbungsgespräche und Assessment Center bei Top-Unternehmen in Deutschland.

Für mich ging‘s zu Bosch nach Stuttgart. Dort sprach ich mit Stefanie Harner über den Bewerbungsprozess in ihrem Unternehmen. Sie ist Personalreferentin und weiß, auf was es im Bewerbungsgespräch ankommt. Aber seien wir mal ehrlich, hätte ich denn überhaupt Chancen auf ein Vorstellungsgespräch, wenn ich schon seit Monaten auf Jobsuche wäre oder meinen Hochschulabschluss mit 3,0 gemacht hätte? Klar. Wenn das Gesamtpaket stimmt. Ihr müsst nicht unbedingt „hoch qualifiziert“ sein. Was zählt sind Initiative, Begeisterung und Interesse am Job; aber auch Persönlichkeit. Ungewöhnliche Lebensläufe sind gefragt. Durchschnitt wäre ja auch langweilig.

Philipp war bei Bayer in Leverkusen und traf Franz Loschert. Der ist für Corporate Human Resources zuständig und ein Profi für Assessment Center. Seit mehr als 25 Jahren führt Bayer schon Assessment Center durch. Neben psychologischem Know-how und wissenschaftlichen Erkenntnissen, zählen bei Bayer vor allem aber die Wünsche der „Auftraggeber“, also der unterschiedlichen Abteilungen von Bayer, die einen Bewerber rekrutieren möchten. Und dabei lässt sich kein eindeutiges Bewerberprofil festlegen: So vielfältig wie die Abteilungen bei Bayer, sind auch die Anforderungen an die Bewerber.

Ab zur AUDI AG nach Ingolstadt. Genauer gesagt direkt zum Personalservice von Audi. Praktisch dem Türsteher für alle Bewerbungen. Richard Eisenschink ist hier der Teamkoordinator im Bewerbungsmanagement, der ersten Anlaufstelle für alle Bewerbungen. Und dabei ist es schon zu so manch einem vermeidbaren Fehler in den Bewerbungsunterlagen gekommen. Mangelnde Rechtschreibkenntnisse oder sogar die falsche Anrede sind nur einige davon. Ups, wie peinlich… ;) Auf Sorgfalt kommt es eben auch in Zeiten der Onlinebewerbung an.

Also, lieber mal kurz tief Luft holen und schön ruhig und vor allem konzentriert an die Bewerbung rangehen. Auf was es sonst noch ankommt, erfahrt ihr hier. Falls noch Fragen offen bleiben sollten? Einfach einen Kommentar an uns schicken. Wir kümmern uns drum. Versprochen.

Eure Eva.

Wie bekomme ich einen Nobelpreis?

Montag, 19. Januar 2009

icon for podpress  Wie läuft der Bewerbungsprozess ab? (Teil 2): Download

Heute geht es wieder um das Thema Bewerbungsprozess. Auch dieses Mal steht das Thema Assessment Center wieder im Mittelpunkt.

Am Flughafen Frankfurt im Foyer des Schulungszentrums bin ich mit Alexander Döhne verabredet. Der hat Wirtschaftsinformatik studiert. Dann war er bei Fraport im Assessment Center und jetzt steht er mit einer Tasse Kaffe neben mir ;-) – als Trainee bei Fraport. Dort im Schulungszentrum seid ihr übrigens auch, wenn ihr zum Auswahlgespräch eingeladen werdet.

Alex erzählt mir, wie der Auswahltag bei ihm abgelaufen ist. Außerdem gibt er mir noch eine kleine Stil-Beratung.

Auch Claudia Simon war beim Assessment Center. Jetzt ist sie HR-Trainee in den Tropen, zumindest treffe ich sie im Tropikarium von Bayer. Das ist in Mohnheim in der Nähe von Leverkusen. Mitten im Tropikarium befindet sich ein tropischer Wald. Direkt daneben ist eine Kantine. Für die sind wir leider zu spät dran. Also muss ich mich am Urwald erfreuen und den Gedanken ans Essen erstmal nach hinten schieben. Claudias Erfahrungen beim Assessment Center: Seid so wie ihr seid und verstellt euch nicht. Das hat in der letzten Folge auch Frau Schmidt-Jestel aus Arbeitgeber-Sicht gesagt. Da scheint also was dran zu sein. Die Tipps, wie man sich am besten vorbereitet und was bei ihr die Inhalte des AC waren, könnt ihr euch in meinem Interview ansehen.

Ebenfalls im Tropikarium von Bayer treffe ich den Forscher und Laborleiter Dr. Carl Friedrich Nising. Er erzählt mir, wie seine Kontakte zum Unternehmen entstanden sind und wie seine diversen Bewerbungsgespräche liefen. An einem Assessment Center musste er allerdings nicht teilnehmen. Er erklärt mir, warum Mohnheim besser ist als Boston.

Im Gespräch stelle ich fest, dass ein Nobelpreis für mich alleine schon daran scheitern würde, dass ich in die falsche Stadt fahren würde, um ihn abzuholen. Daher werdet ihr mich auch nicht in Stockholm sondern bald wieder hier sehen.

Gibt es noch Fragen von euch zum Assessment Center, die in den Videos nicht beantwortet wurden? Schreibt mir einfach einen Kommentar und ich lasse meine Kontakte zu den Unternehmen spielen ;-) .

Euer Philipp

Beraten Sie auch Chemiker?

Montag, 17. November 2008

Heute Morgen geht es turbulent los: In der Kinderkrippe von Fraport werde ich „umzingelt“ von Kindern.Stefan Neuwirth Dieses Interview zeigen wir euch ein anderes Mal, wenn es um Work-Life-Balance geht.

Nach den Interviews bei Fraport fahren wir weiter nach Leverkusen zu Bayer. Wie bei allen Unternehmen, die wir besucht haben, beginnt unser Termin mit der Anmeldeprozedur. Dass diese Zeit kosten kann, solltet ihr euch für den Fall merken, dass ihr zum Vorstellungsgespräch eingeladen seid. Unsere Erfahrungen waren bei allen Unternehmen ähnlich.

Wenn ihr zum Interviewtermin kommt, wird eure erste Station wie bei uns die Pforte oder der Empfang sein. Vergesst euren Personalausweis nicht, den müsst ihr in der Regel vorzeigen. Meistens ruft der Pförtner den Ansprechpartner an, der Euch abholt. Dieser Ansprechpartner kann natürlich auch gerade selbst am Telefonieren sein. Seid ihr zeitlich zu knapp dran, können das genau die Minuten sein, durch die ihr zu spät kommt. Wird euch das Zu-Spät-Kommen als Unzuverlässigkeit ausgelegt, habt ihr euch möglicherweise schon um alle Chancen gebracht, bevor das Vorstellungsgespräch überhaupt begonnen hat. In einem großen Unternehmen kann auch der Weg von der Anmeldung bis zum Besprechungszimmer leicht 10 Minuten dauern. Das solltet ihr berücksichtigen.
Mein Tipp: Seid eine halbe Stunde vor Beginn des Bewerbungsgesprächs vor Ort, dann sollte nichts schief gehen und ihr könnt ganz entspannt auf das Gespräch warten.

Nachdem wir also die übliche Anmeldeprozedur durchlaufen haben, sind wir mit unseren Besucherausweisen auf dem Weg zum Inhouse Consulting von Bayer: Bayer Business Services.
Als Erstes spreche ich mit Stefan Neuwirth, dem Leiter der Abteilung Shared Services. Ich frage mich, wen die Consultants hier beraten. Chemiker? Diese Frage stelle ich auch direkt Herrn Neuwirth. Er klärt mich dann auf, welche Aufgaben es in diesem Bereich gibt.

Eva ist südlicher unterwegs, bei BASF in Ludwigshafen. Dort ist sie mit der Produktmanagerin Julia Braun im Medienturm. In der Bibliothek können Mitarbeiter oder auch Studenten, die ihre Diplomarbeit schreiben, Bücher ausleihen. Der Medienturm gehört zum BASF-Lernzentrum, in dem Frau Braun auch schon an Weiterbildungen teilgenommen hat. Sie erzählt Eva, wie sie als Wirtschaftswissenschaftlerin zu einem Chemie-Konzern gekommen ist.

In den nächsten Folgen stellen wir für euch übrigens Fragen zum Bewerbungsprozess bei den Großunternehmen.

Euer Philipp

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