Eva & Phil OnTour bei den Top Companies

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Nach innen und nach außen

Freitag, 05. Februar 2010


icon for podpress  Unternehmenskultur bei den Topunternehmen: Download

Heute berichte ich, Eva, von meinen Besuchen bei der Bertelsmann AG und der Continental AG zum Thema Unternehmenskultur. Beides sind Unternehmen mit weit über 100-jähriger Tradition. Genug Zeit also, um Eigenheiten und Besonderheiten in der Unternehmenskultur zu entwickeln. Was mich besonders interessiert hat: was schätzen die Mitarbeiter der beiden Unternehmen besonders? Haben Sie die schriftlich dokumentierten und theoretisch definierten Kulturaspekte auch tatsächlich im alltäglichen Berufsleben wiedergefunden? Oder ist alles nur ein netter Werbeeinfall, der die Konzerne nach außen hin attraktiv machen soll? Lasst Euch überraschen :)

Herr Kurt Bisping von der Bertelsmann AGMein erster Gesprächspartner war Herr Kurt Bisping von der Bertelsmann AG. Genauer gesagt, arbeitet er als kaufmännischer Leiter der arvato services SCM in Gütersloh.
Die Bertelsmann-Unternehmenskultur passt auf einen Bierdeckel - und was dort hinpasst, ist ja bekanntlich genial: Unternehmergeist, Partnerschaft, Kreativität, gesellschaftliche Verantwortung. Diese Werte werden bei Bertelsmann als “Essentials” bezeichnet. Und sie werden gelebt! Schon mit 28 Jahren wurde Kurt Bisping ein verantwortungsvoller Bereich übertragen, er hat viel freie Hand bei seiner täglichen Arbeit und bleibt dem Unternehmen gerne auch weitere zwölfeinhalb Jahre treu!

Herrn Friedrich-Wilhelm Falkenreck von der Continental AGBei der Continental AG in Hannover traf ich mich mit dem Leiter der Personal Division Pkw- und Nfz-Reifen, Herrn Friedrich-Wilhelm Falkenreck. Er hat durch seine Position sehr häufig mit neuen Mitarbeitern der Continental AG zu tun und kann eindrucksvoll von deren ersten positiven Erfahrungen mit der Continental-Unternehmenskultur berichten. Continental fasst die Kulturwerte in den sogenannten “The Basics” zusammen, also der Grundlage des Zusammenarbeitens innerhalb des Unternehmens und des Auftretens nach außen. Offene Türen, Fortbildung, Netzwerke und ein starkes Gemeinschaftsgefühl stehen für das Arbeits- und Lebensgefühl bei Continental.

Schaut Euch die Beiträge an, dort erfahrt Ihr noch viel mehr aus erster Hand zur Unternehmenskultur der beiden Konzerne. Dabei merkt Ihr auch sicher schnell, dass Ihr anfangt nachzudenken, was Euch selbst eigentlich wichtig ist und wie Ihr Euch Euren Arbeitsplatz wünscht. Habt Ihr gerne unternehmerische Freiheit oder braucht Ihr mehr Feedback und Unterstützung? Setzt Ihr auf die Sicherheit von etablierten Hierarchien oder fühlt Ihr Euch eher als gleichberechtigte Teamplayer wohl? Für mich war der Einblick wirklich spannend!

Eure Eva

Inside-Out und Outside-In

Donnerstag, 06. August 2009

icon for podpress  Kann ich mir aussuchen, ob ich im Ausland arbeiten möchte? Teil 2: Download

Du hast in Deinem Studium Fremdsprachen gelernt, warst vielleicht sogar ein Semester im Ausland bei einer Partneruni, oder hast als Au-Pair gearbeitet. Jetzt geht es los ins Berufsleben, und Du möchtest selbstverständlich all Deine Kenntnisse einsetzen. Bei einem international aufgestellten Konzern hast Du beste Chancen auf Auslandeinsätze, mit etwas Glück sogar in Deinem Wunschland. Zum Thema “Arbeiten im Ausland” habe ich dieses Mal drei Gespräche geführt.
 

Meine ersten beiden Interviewpartner arbeiten bei der Audi AG in Ingolstadt. Zuerst traf ich mich dort mit Sabine Martin, Leiterin der Energie- und Medienversorgung. Sie beherrscht drei Fremdsprachen und lernte flugs innerhalb eines Monats vor Ihrem Spanienaufenthalt Ihre vierte Fremdsprache. Damit und natürlich mit Ihrer beruflichen Erfahrung betreute Sie den neuen Seat-Verwaltungshauptsitz und arbeitete an der Werksplanung mit. Wie es Ihr gefiel, seht ihr im ersten Podcast-Teil.
 

In eine fremde Kultur eintauchen, Land und Leute kennenlernen, mit all diesen Eindrücken zurückkehren und feststellen, dass man sich tatsächlich selbst ein Stück verändert hat. Das hat mein zweiter Gesprächspartner berichtet: Dirk Koethe, der Leiter des Audi Kundendienstes. Er verbrachte ganze drei Jahre in Italien und kümmerte sich um dort um den Traum vieler Männer (ok, und auch Frauen): um Lamborghinis! Wie es dazu kam und ob er italienisch lernen musste, findet Ihr im zweiten Beitrag dieser Podcastfolge heraus.
 

Meinen dritten Gesprächspartner Peter Burkardt traf ich in der Münchner Zentrale der BMW Group, er ist dort im Bereich Sportmarketing tätig. Von 2003 an verbrachte er für BMW drei Jahre in Kuala Lumpur, Malaysia als Sales- und Marketing Director. Dort bewies er, dass sich all seine theoretischen Ansätze für den asiatischen Markt auch hervorragend in der Praxis umsetzen ließen! Ob er und seine Familie malaysisch sprechen und welche kleinen Schwierigkeiten des Alltags es gab, wird im Film verraten :)
 

Wirklich alle Gesprächspartner, die wir zu dem Thema “internationales Arbeiten” befragt haben, würden jederzeit gerne erneut eine Zeit lang ins Ausland. Deshalb auch ihre einhellige Meinung: Wenn sich Dir die Möglichkeit eines internationalen Einsatzes bietet, greif unbedingt zu, mache die Erfahrung - und forciere ganz nebenbei auch noch Deine Karriere damit! 

Eure Eva

Arbeit, Familie, Hobbies, Urlaub

Donnerstag, 07. Mai 2009

icon for podpress  Work-Life-Balance? Teil 2: Download

Oder lieber in anderer Reihenfolge? Urlaub mit der Familie, dort seine Interessen pflegen und ab und an daran denken, dass man auch arbeiten muss? Das hört sich utopisch an, ist aber bei der Ernst & Young AG kein Problem, zumindestens für einige Zeit. Auch die SAP AG bietet viel in Sachen Work-Life-Balance - hier lässt sich Familie, Sport und ein erfülltes Arbeitsleben perfekt unter einen Hut bringen. Und auch für die kleinen Notfälle des Lebens ist bestens vorgesorgt :)

Mit vielen Fragen zum Themenbereich Work-Life-Balance im Gepäck habe ich zuerst Ernst & Young in Eschborn bei Frankfurt besucht. Rede und Antwort stand mir dort Frau Menzerath, Managerin für Human Resources. Sie gibt offen zu: bei Ernst & Young muss viel und auf hohem Niveau gearbeitet werden. Doch damit sich alle in Ihrem Berufsleben wohl fühlen und die Anforderungen erfüllen können, wird viel zurück gegeben. Ob flexible Arbeitszeiten, Teilzeitstellen, Kinderbetreuung vor Ort, Tagesmütter-Notfallservice oder Sabbatical - im Unternehmen wird immer dafür gesorgt, individuelle Lösungen zu finden. Und warum es bei Ernst & Young “Life-Balance” heißt, hört ihr in diesem Beitrag.

Meine nächste Station war die SAP AG in Walldorf. Dort traf ich zum zweiten Mal auf Frau Margit Herrler (Senior Recruitment Consultant) und sie bot mir gleich zu Beginn unseres Gesprächs das “Du” an. Genauso freundlich und offen geht es bei SAP auch in anderen Bereichen zu. Dort beginnt die Work-Life-Balance schon morgens zu Hause vor dem Kleiderschrank, denn es gibt keinen strengen Dresscode. Businessoutfit ist nur bei Kundenkontakt angesagt, aber das versteht sich schließlich von selbst. Flexible und individuelle Arbeitszeitmodelle, ein hauseigenes Fitness-Studio, ein eigener Golfplatz, gratis Kantinenessen und sogar ein Eltern-Kind Büro lassen keine Wünsche offen. Ob Ihr auch Haustiere mitbringen dürft? Schaut rein…

Wie Ihr seht, haben sich Großunternehmen längst auf die privaten Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter eingestellt - und das nicht zu knapp. Egal, ob Ihr einfach mal einige Monate durch die Welt reisen möchtet, um Euren Horizont zu erweitern oder gleich eine Familie gründen wollt, fragt nach einem Sabbatical, nach Kinderbetreuung, nach Teilzeitmodellen oder nach Elternzeit - und letztere wird ganz explizit auch für Väter angeboten.

Eure Eva

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