Eva & Phil OnTour bei den Top Companies

Artikel mit ‘Bosch’ getagged

Über den nationalen Tellerrand hinaus

Mittwoch, 08. Juli 2009


icon for podpress  Kann ich mir aussuchen, ob ich im Ausland arbeiten möchte? Teil 1: Download

Wo möchtest Du am liebsten leben und arbeiten? In Moskau? Den USA? Vielleicht auch mal nach Fernost? Die Qual der Wahl - und mit einem Arbeitsplatz bei E.ON, Bosch oder BMW hast Du die Chance dazu! In unseren neuen Interviews fragen wir nach den Möglichkeiten, eine Zeit lang im Ausland zu arbeiten und dort Karriere zu machen -und wie es ist, wieder zurückzukommen

Meine erste Station führte mich nach Düsseldorf zur E.ON AG. Dort traf ich mich mit Mathias Hermann, Trainee im Graduate Programm und schon ein echt alter Hase in Sachen Globalisiertes Arbeiten! Er durfte im Rahmen des E.ON Graduate Programs bereits in den USA und in Moskau an Firmenübernahmen mitarbeiten. Gerade die zu Deutschland sehr verschiedenen Umfelder, Kulturen und Arbeitsweisen reizen Ihn an den Auslandseinsätzen. Ob man sich ein Wunsch-Arbeitsland aussuchen kann und die dortige Sprache beherrschen muss, diese Antworten findet Ihr im ersten Interview dieser Podcastfolge.

Für Eva ging es dieses Mal zuerst nach Stuttgart, zur Bosch GmbH, wo sie eine Verabredung mit dem Forschungsgruppenleiter Dr. Christian Waldschmidt hatte. Dort fand sie sich in einem Raum voller riesiger Bleistifte wieder und sollte winken. Hat sie gemacht - und erfuhr nebenbei, dass es sich dabei um ein internationales Forschungsprojekt in der Automobiltechnik handelt, in enger Zusammenarbeit mit den USA und Singapur. Qualifizierte Fachkräfte der ganzen Welt treffen sich real und virtuell im Schwabenland, Hauptsprache ist Englisch, Offenheit für Unterschiede in Kultur, Arbeits- und Denkweise sind Voraussetzung.

Zum Abschluss der ersten Folge unseres neuen Themas reiste Eva nach München zu BMW und traf sich dort mit Frank Breker, der gerade für fünf Jahre in Kalifornien war und dort in der Fahrzeug- und Systemerprobung gearbeitet hat. Ein Glückstreffer, weil es in der Entwicklung nicht so viele Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte gibt.

Den Kontakt zur Abteilung in den USA hatte er schon ganz zu Beginn seiner Arbeit bei BMW sofort nach seinem Studium geknüpft, und diese Chance hat er genutzt! Die zweite Heimat seiner Familie liegt jetzt in “Sunny California”. Wie die Rückkehr nach Deutschland und der Wiedereinstieg ins hiesige Arbeitsleben war, erfahrt ihr im Podcast :)

Euer Philipp

Einfach mal… Ruhe bewahren.

Mittwoch, 04. Februar 2009

icon for podpress  Bewerbungsprozess Folge 3: Download

Immer schön ruhig bleiben. Sich ja nicht aus der Ruhe bringen lassen. Leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn es um Bewerbungsgespräche geht. Da schwirren einem meist tausend Gedanken durch den Kopf… Geht mir ja nicht anders. Dass wir aber eigentlich viel ruhiger an die Sache rangehen können, zeigen wir euch diesmal. Unsere Themen: Bewerbungsgespräche und Assessment Center bei Top-Unternehmen in Deutschland.

Für mich ging‘s zu Bosch nach Stuttgart. Dort sprach ich mit Stefanie Harner über den Bewerbungsprozess in ihrem Unternehmen. Sie ist Personalreferentin und weiß, auf was es im Bewerbungsgespräch ankommt. Aber seien wir mal ehrlich, hätte ich denn überhaupt Chancen auf ein Vorstellungsgespräch, wenn ich schon seit Monaten auf Jobsuche wäre oder meinen Hochschulabschluss mit 3,0 gemacht hätte? Klar. Wenn das Gesamtpaket stimmt. Ihr müsst nicht unbedingt „hoch qualifiziert“ sein. Was zählt sind Initiative, Begeisterung und Interesse am Job; aber auch Persönlichkeit. Ungewöhnliche Lebensläufe sind gefragt. Durchschnitt wäre ja auch langweilig.

Philipp war bei Bayer in Leverkusen und traf Franz Loschert. Der ist für Corporate Human Resources zuständig und ein Profi für Assessment Center. Seit mehr als 25 Jahren führt Bayer schon Assessment Center durch. Neben psychologischem Know-how und wissenschaftlichen Erkenntnissen, zählen bei Bayer vor allem aber die Wünsche der „Auftraggeber“, also der unterschiedlichen Abteilungen von Bayer, die einen Bewerber rekrutieren möchten. Und dabei lässt sich kein eindeutiges Bewerberprofil festlegen: So vielfältig wie die Abteilungen bei Bayer, sind auch die Anforderungen an die Bewerber.

Ab zur AUDI AG nach Ingolstadt. Genauer gesagt direkt zum Personalservice von Audi. Praktisch dem Türsteher für alle Bewerbungen. Richard Eisenschink ist hier der Teamkoordinator im Bewerbungsmanagement, der ersten Anlaufstelle für alle Bewerbungen. Und dabei ist es schon zu so manch einem vermeidbaren Fehler in den Bewerbungsunterlagen gekommen. Mangelnde Rechtschreibkenntnisse oder sogar die falsche Anrede sind nur einige davon. Ups, wie peinlich… ;) Auf Sorgfalt kommt es eben auch in Zeiten der Onlinebewerbung an.

Also, lieber mal kurz tief Luft holen und schön ruhig und vor allem konzentriert an die Bewerbung rangehen. Auf was es sonst noch ankommt, erfahrt ihr hier. Falls noch Fragen offen bleiben sollten? Einfach einen Kommentar an uns schicken. Wir kümmern uns drum. Versprochen.

Eure Eva.

Was passiert beim Assessment Center?

Dienstag, 16. Dezember 2008

icon for podpress  Wie läuft der Bewerbungsprozess ab? (Teil 1): Download

Ein Auto konnte mir Monika Sterler von Audi leider nicht klarmachen. Schade. Dafür hilft sie Bewerbern mit Fragen zum Bewerbungsprozess. Wenn ihr bei Audi anruft, kann es also gut sein, dass Monika am Telefon ist. Ihr selbst hat ein Praktikum bei Audi geholfen zu entscheiden, wo sie arbeiten möchte. Die große Frage ist nun, wie läuft sie ab, die Bewerbung?

Bei Audi zum Beispiel ist das so: Ihr bewerbt euch online über das Internet und werdet dann je nach Eignung zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Hinterlasst ihr dort einen guten Eindruck, dann kommt ihr ins Assessment Center. Dort müsst ihr dann u. a. eine Präsentation halten und an einer Gesprächssimulation teilnehmen. Und das Schöne ist: Am Ende des Tages erfahrt ihr gleich, ob ihr genommen werdet – oder nicht.
Tipp von Monika Sterler: Man muss eure Motivation spüren können, dass ihr die Stelle auch wirklich haben möchtet.

Jörg Fischer hat sich über eine Online-Stellenanzeige beworben, allerdings bei Bosch, genauer gesagt arbeitet er für Bosch Thermotechnik. Eine Frage konnte ich mir nicht verkneifen: Ob sie Thermohosen herstellen. Gibt’s die überhaupt noch? Diese stellen sie natürlich nicht her, sondern es dreht sich dort um Heizungen.

Er ist bei Bosch als Trainee eingestiegen. Bis das soweit war, hat er ein Assessment Center und drei persönliche Gespräche durchlaufen. Beim Assessment Center, das auch Bewerbertag genannt wird, bekommt ihr zum Beispiel vorab eine Fallstudie zugeschickt, die ihr vor dem Termin bearbeiten sollt.

Für Jörg Fischer war besonders die persönliche Atmosphäre überzeugend. Und ich weiß jetzt an wen ich mich wenden kann, wenn meine Heizung mal ausfällt.

Philipp war dieses Mal bei Fraport am Flughafen in Frankfurt und hat sich mit Frau Schmidt-Jestel unterhalten. Die ist verantwortlich für die Assessment Center bei Fraport.

Viele von euch interessiert sicher die Frage, wie man sich am besten auf solch einen Termin vorbereiten kann. Seid einfach so, wie ihr tatsächlich seid, das sagt zumindest Frau Schmidt-Jestel. Verstellt euch nicht, sondern seid authentisch. Hmm, wenn ich so drüber nachdenke scheint mir das auch ganz logisch zu sein. Verstellt ihr euch, dann kann das Unternehmen euch nicht richtig einschätzen. Gleichzeitig erfahrt ihr aber auch nicht, wie das Unternehmen auf eure persönliche Art reagiert. Und ihr wollt doch nach Möglichkeit einen Arbeitsplatz haben, wo ihr wisst, dass ihr so sein könnt, wir ihr seid, oder?

Wenn ihr wissen möchtet, welche Chancen ihr noch mit einem Hochschulabschluss von 3.0 habt, müsst ihr euch das Video ansehen. Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt doch einen Kommentar oder reicht oben auf der Seite eine Frage ein. Dann bis bald.

Eure Eva

Tagcloud