Eva & Phil OnTour bei den Top Companies

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Wie komme ich weiter (als andere)?

Dienstag, 27. April 2010


icon for podpress  Einstiegsprogramme für Absolventen in Großunternehmen (Folge 1): Download

Nachwuchsführungskräfte sind gesucht. Frisch von der Hochschule hat man den Kopf zwar voll mit Theorien, ist deshalb aber noch lange nicht für den Berufsalltag einer höher- oder hochdotierten Position gewappnet. Deshalb bieten Großunternehmen spezielle Einstiegs- und Traineeprogramme für Hochschulabsolventen an. Hier investieren Unternehmen in ihren Nachwuchs. Die Programme sind oft sehr fokussiert sowie straff organisiert. Dazu individuell und flexibel auf die Person und die späteren Aufgaben zugeschnitten. Klar, dass da Ansprüche an die Bewerber gestellt werden: besonders gute Noten, Engagement, Interesse an den Aufgaben… und eine Affinität zu Sprüngen ins kalte Wasser ;) Dafür hat man nach erfolgreich abgeschlossenem Einstiegstraining Einblick, Überblick, ein funktionierendes Netzwerk - man hat sich mit dem Unternehmen, den Mitarbeitern und allen relevanten Geschäftsabläufen bekannt gemacht, und man selbst ist danach ebenfalls bekannt und integriert.

Ich, Philipp, habe zwei Unternehmen in Düsseldorf besucht und Interviews zum Thema Einstiegsprogramme geführt. Zuerst war ich bei der Peek & Cloppenburg KG, danach bei der E.ON AG.

Bei Peek & Cloppenburg sprach ich mit Frau Katharina Behrenbeck, Zentraleinkäuferin Damen-Artikel, über ihren eigenen Einstieg und Aufstieg bei P&C. Nach ihrem Hochschulabschluss fing sie als Trainee an und durchlief das komprimierte und nach ihrem Worten “knackige” Programm in etwas mehr als einem halben Jahr. Das war zwar viel Stoff, aber nicht zu viel, weil alles sofort vertiefend in der Praxis eingesetzt wurde. Sowohl im Verkauf als auch im Einkauf und von Mitarbeiterführung über Warenkunde bis zu Warenwirtschaftssystemen war sie sofort im Einsatz. Heute kümmert sie sich unter anderem selbst um Nachwuchskräfte. Welche Voraussetzungen man für das exklusive Karriereticket bei P&C braucht, verrät Katharina im Interview.

Bei E.ON traf ich mich mit Jana Svaskova vom HR Corporate Center & Organization sowie, Thomas Hajjar und Janine-Ariane Winninger, beide Trainees im “E.ON Graduate Program” (EGP), dem konzernweiten und internationalen Traineeprogramm bei E.ON. Das Einstiegsprogramm dauert insgesamt 18 Monate. Man durchläuft die verschiedensten Stationen, eine davon im Ausland. Zu Beginn steht ein Mentor des Fachbereichs in dem man eingesetzt wird, mit Rat und Tat zur Seite. Das hört sich fast so an, als wäre der spätere Einsatzbereich von Anfang an fest und unverrückbar - so ist es aber nicht. Man hat jederzeit die Möglichkeit, persönliche Interessen zu vertiefen, Wünsche zu äußern, seinen Karriereweg anzupassen. Und von Anfang an übernimmt man eine Menge Verantwortung, ob beim Aufbau neuer Konzerneinheiten im Ausland oder der Etablierung neuer Managementstrukturen. Welche spannenden Aufgaben Thomas und Janine-Ariane bereits in Ihrer Zeit als Trainee bei E.ON übernehmen dürfen - schaut selbst!

Die Traineezeit ist die Basis für den späteren Jobeinsatz als Führungskraft. Da wird natürlich jede Chance zum Sammeln von Eindrücken, Erfahrungen und Geschäftskontakten genutzt. Dementsprechend eng ist der Terminkalender als Trainee in den ersten Monaten im Großunternehmen. Sowohl bei Peek & Cloppenburg als auch bei E.ON werden Nachwuchsführungskräfte in Einsteigerprogrammen hervorragend auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet. Rundumbetreuung, persönliche Ausrichtung der einzelnen Programmstationen, zahlreiche Workshops in In- und Ausland… als Absolvent wird man wertgeschätzt und übernimmt von Anfang an herausfordernde Aufgaben. Unser Fazit: der perfekte Einstieg für alle, die ambitioniert, straight und aufstiegsorientiert sind!

Euer Philipp

Vielseitig, praktisch, abwechslungsreich - Ingenieur!

Montag, 23. November 2009

icon for podpress  Was macht eigentlich ein Ingenieur bei…? (Folge 1): Download

Der Begriff “Ingenieur” stammt ab vom lateinischen “Ingenium” - das steht für Geist, Begabung, Fähigkeit. Du suchst die perfekte Verbindung zwischen theoretischer Wissenschaft und praktischer Anwendung? Da bist Du mit einem Ingenieurstudium bestens ausgestattet. Die Ausbildungsrichtungen sind mehr als vielfältig: ob im medizinischen Bereich, in der Luft- und Raumfahrtechnik, in den neuen Technologien, in der Energietechnik… Überall finden sich interessante Einsatzbereiche. Und überall ist technischer Fortschritt und Erfindungsreichtum gefragt. Wir haben Ingenieure dreier von der Branche her sehr verschiedener Unternehmen gefragt, was ihren Job dort ausmacht, wie ein ganz alltäglicher Arbeitstag aussieht: Ich selbst habe einen Ingenieur bei der Lufthansa Technik AG getroffen und Philipp war bei der BASF SE und der Roche Diagnostics GmbH.

Ich habe mich in Frankfurt am Flughafen mit Bernt Junker getroffen. Er ist Diplom-Ingenieur des Bereichs Maschinenbau und betreut als Flottenmanager bei der Lufthansa Technik die A320 Flotte von Airbus - insgesamt 90 Flugzeuge. Schon der Weg zur Arbeit vorbei an “seinen” Fliegern lässt sein Herz schneller schlagen. Was den Job sonst noch ausmacht? Reisen nach Südafrika, nach Amerika, quer durch Europa, internationales Arbeitsflair, Verantwortung von Anfang an und kein Tag ist wie der andere. Und auch der Einstieg wurde ihm leichtgemacht!

Philipp war zuerst in Ludwigshafen im BASF Lernzentrum und traf sich dort mit zwei Mitarbeitern: Bianca Stäck, Plant Manager (Katalysatoren) und Achim Schüle, Senior Process Engineer. Beide haben ein Ingenieurstudium hinter sich, Bianca in der Fachrichtung Chemie, Achim im Anlagenbau. Bei der BASF gibt es sehr viele Einsatzbereiche für Ingenieure. Und auf manche käme man nicht ohne weiteres: Als Ingenieur/in kann man ins Marketing oder Projektmanagement gehen und sogar Investitionsprojekte leiten. Und alles selbstverständlich im In- und Ausland. Das Problem ist höchstens, seinen eigenen Weg in der Fülle der Möglichkeiten zu finden :)

Die zweite Station zum Thema “Ingenieure” führte Philipp zu Roche Diagnostics nach Mannheim. Was also macht eigentlich ein Ingenieur bei Roche? Mit Roche verbindet man doch eher pharmazeutische oder medizinische Berufe. Und natürlich Logistik, Management, Marketing… Aber bei Roche kommen auch komplizierte technische Anlagen zum Einsatz, angefangen bei der Herstellung der pharmazeutischen Produkte bis hin zur Verpackung. Und da ist Präzisionsarbeit und ingenieurwissenschaftliches Know-How gefragt. Tim Niemann, Projektingenieur erzählt aus seinem Arbeitsalltag, und davon, wie er zu Roche gekommen ist. Schaut selbst!

Ihr habt ein Fach aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften studiert oder spielt mit dem Gedanken, es zu tun? Dann schaut Euch um, denkt nicht nur an die klassischen Einsatzbereiche. Im Studium lohnt sich auf jeden Fall ein Praktikum bei einem Großunternehmen, dort bekommt Ihr Einblick in die Arbeitsbereiche als Ingenieur. Und mit dem Abschluss bewerbt Ihr Euch als Trainee oder Berufseinsteiger - hier stehen Euch ungeahnte Karrierechancen offen! Ob im technischen Bereich, als angehender Marketingprofi oder im Projektmanagement. Auf den Punkt gebracht: Ein Job - unzählige Möglichkeiten!

Eure Eva

Beifahren oder lieber selber steuern…

Mittwoch, 23. September 2009

icon for podpress  Karrierechancen in Großunternehmen Teil 1: Download

Der Hochschulabschluss ist in der Tasche, jetzt stellst Du die Weichen für Deine berufliche Zukunft. Welches Unternehmen passt zu mir und meinen Ideen? Wo finde ich das für mich beste Traineeprogramm? Wo kann ich sofort Verantwortung übernehmen? Und: will ich das überhaupt, oder liegt es mir besser, erst einmal eine Zeit lang zu Assistieren und meinen Erfahrungsschatz zu erweitern? Wir waren bei drei verschiedenen Unternehmen: Vodafone Deutschland, der Ernst & Young GmbH und bei Roche Diagnostics. Dort haben wir für Euch Young Professionals zu Ihrem Einstieg ins Unternehmen, Ihrer bisherigen Karriere und Ihren Zukunftsperspektiven befragt.
 
Vodafone DeutschlandMein erster Weg führte mich nach Düsseldorf, zur Vodafone Deutschland GmbH. Dort traf ich mich mit Herrn Dr. Benjamin Ballensiefen, Senior Marketing Manager - übrigens trotz Titel und steilem Karrierestart sofort per Du, was ich wirklich sympathisch finde. Womit auch gleich klar war: Vodafone ist ein sehr junges und dynamisches Unternehmen, bei dem definitiv nicht auf das Alter der Mitarbeiter geschaut wird, wenn es darum geht, mehr Verantwortung zu übertragen. Hier zählt Qualifikation und Engagement. Aber das lasst Euch besser im Einzelnen von Benjamin erklären :)
 
Ernst&YoungEva war bei Ernst & Young in Frankfurt am Main und hatte dort ein Gespräch mit Sven Krause, der Manager im Bereich Advisory Services ist, sich also mit Unternehmensbewertungen, Gutachten und Beratungen befasst. Diesen Posten hat er schon nach knapp fünf Jahren Unternehmenszugehörigkeit. Klar, Karriere ist ihm sehr wichtig. Aber nach seiner Definition. Wie die lautet, und ob daneben noch Zeit fürs Privatleben bleibt, erfahrt ihr im Podcast.
 
RocheMein zweites Interview führte ich in Mannheim bei Roche Diagnostics mit Aleksandra Melke über Ihren Karrierestart. Sie informierte sich nach Ihrer Diplomarbeit zuerst eingehend über die Traineeprogramme verschiedener Unternehmen und fand so für sich heraus, dass bei Roche einfach alles passt. Das hat sich auch bis heute so bestätigt. Sie fühlt sich bestens unterstützt und hat nach drei Jahren schon Ihren ersten Karrieresprung zur Leiterin der Kommissionierung geschafft, genaue Bezeichnung: Head of Workflow Picking. Woher sie beruflich kommt und wohin sie noch möchte, das lasst Euch von Ihr selbst erzählen.
 
Falls Ihr Euch noch nicht sicher seid, ob Ihr Euch auch einen so rasanten Start in Eure Karriere zutraut - seid beruhigt. Alle drei Unternehmen bieten von Anfang an hervorragende Unterstützung. Mit Beginn der Traineestelle stehen Euch persönliche Mentoren zur Seite, die Euch jederzeit Hilfe bieten aber auch Anregungen geben und Kritik üben. So übernehmt Ihr stets die Verantwortung, die Ihr zu tragen fähig und natürlich auch bereit seid. Es ist immer Deine Entscheidung, wie viel Karriere Du wie schnell willst :)

Euer Philipp

Inside-Out und Outside-In

Donnerstag, 06. August 2009

icon for podpress  Kann ich mir aussuchen, ob ich im Ausland arbeiten möchte? Teil 2: Download

Du hast in Deinem Studium Fremdsprachen gelernt, warst vielleicht sogar ein Semester im Ausland bei einer Partneruni, oder hast als Au-Pair gearbeitet. Jetzt geht es los ins Berufsleben, und Du möchtest selbstverständlich all Deine Kenntnisse einsetzen. Bei einem international aufgestellten Konzern hast Du beste Chancen auf Auslandeinsätze, mit etwas Glück sogar in Deinem Wunschland. Zum Thema “Arbeiten im Ausland” habe ich dieses Mal drei Gespräche geführt.
 

Meine ersten beiden Interviewpartner arbeiten bei der Audi AG in Ingolstadt. Zuerst traf ich mich dort mit Sabine Martin, Leiterin der Energie- und Medienversorgung. Sie beherrscht drei Fremdsprachen und lernte flugs innerhalb eines Monats vor Ihrem Spanienaufenthalt Ihre vierte Fremdsprache. Damit und natürlich mit Ihrer beruflichen Erfahrung betreute Sie den neuen Seat-Verwaltungshauptsitz und arbeitete an der Werksplanung mit. Wie es Ihr gefiel, seht ihr im ersten Podcast-Teil.
 

In eine fremde Kultur eintauchen, Land und Leute kennenlernen, mit all diesen Eindrücken zurückkehren und feststellen, dass man sich tatsächlich selbst ein Stück verändert hat. Das hat mein zweiter Gesprächspartner berichtet: Dirk Koethe, der Leiter des Audi Kundendienstes. Er verbrachte ganze drei Jahre in Italien und kümmerte sich um dort um den Traum vieler Männer (ok, und auch Frauen): um Lamborghinis! Wie es dazu kam und ob er italienisch lernen musste, findet Ihr im zweiten Beitrag dieser Podcastfolge heraus.
 

Meinen dritten Gesprächspartner Peter Burkardt traf ich in der Münchner Zentrale der BMW Group, er ist dort im Bereich Sportmarketing tätig. Von 2003 an verbrachte er für BMW drei Jahre in Kuala Lumpur, Malaysia als Sales- und Marketing Director. Dort bewies er, dass sich all seine theoretischen Ansätze für den asiatischen Markt auch hervorragend in der Praxis umsetzen ließen! Ob er und seine Familie malaysisch sprechen und welche kleinen Schwierigkeiten des Alltags es gab, wird im Film verraten :)
 

Wirklich alle Gesprächspartner, die wir zu dem Thema “internationales Arbeiten” befragt haben, würden jederzeit gerne erneut eine Zeit lang ins Ausland. Deshalb auch ihre einhellige Meinung: Wenn sich Dir die Möglichkeit eines internationalen Einsatzes bietet, greif unbedingt zu, mache die Erfahrung - und forciere ganz nebenbei auch noch Deine Karriere damit! 

Eure Eva

Wohin mit den Kleinen? Die K-Frage…

Montag, 06. April 2009

icon for podpress  Work-Life-Balance? Teil 1: Download

Leider muss man sich auch heute immer noch die Frage stellen, ob die Karriere oder doch lieber Kinder wichtiger sind. Dass man diese Entscheidung nicht einfach so treffen kann, ist klar. Und deshalb haben viele Unternehmen vorgesorgt und bieten hauseigene Kinderbetreuung. Natürlich ist das auch ein wenig eigennützig. Wer will schon gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Wickeltisch verlieren? Also haben wir, wie schon vor einiger angekündigt, die Kinderkrippen der Unternehmen Ernst&Young und Fraport besucht. Um es vorweg zu nehmen: es war warmherzig, familiär, unkompliziert - und sehr  laut ;)

Philipp besuchte eine Frankfurter Kinderkrippe, die für mehrere Unternehmen bereitsteht, darunter auch für die Fraport AG. Dort traf er sich mit Kasia Madiejko, der stellvertretenden Leiterin der Kinder-Arche. Mit Ihr sprach er über die Besonderheiten der Arche, warum sich Kinder dort besonders wohl fühlen, warum Eltern Ihre Kinder dort gut und vor allem ganztags untergebracht wissen und was ein schwarzer Rabe im Kindergarten zu suchen hat. Nur eine Frage blieb offen… aber schaut selbst hinein, worum es ging.

Für mich ging es in die Kinderkrippe von Ernst & Young in Eschborn bei Frankfurt zur Verabredung mit  Frau Wagner, Senior Managerin in der Transaktionsberatung, und ihrer kleinen Tochter Anna, die gerade einmal 10 Monate alt ist. Sicher interessiert es Euch, wie es sich so lebt als “doppeltbelastetes Karriere-Elternteil” - und wie diese Entscheidung im Unternehmen aufgenommen wird. Es gehört einiges an Organisationstalent dazu, den Alltag mit Kleinkind zu meistern. Aber Ernst & Young bietet hervorragende Unterstützung dabei, genehmigt zum Beispiel Teilzeitarbeit auch in höherqualifizierten Positionen. Und auch die Kollegen helfen mit. Den wichtigsten Tipp gibt Frau Wagner selbst - hört es Euch an :)

Mein Fazit lautet: Kind und Karriere, oder lieber Kind und ein erfüllter, spannender Job, sind durchaus miteinander vereinbar. Allerdings muss man den ersten Schritt machen und sich trauen zu fragen, was im Unternehmen möglich ist, seinen Alltag neu durchorganisieren und auch Hilfe von Kollegen annehmen können.

Eure Eva

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