Eva & Phil OnTour bei den Top Companies

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Nur keinen Stress - alles ganz flexibel

Freitag, 29. Mai 2009


icon for podpress  Work-Life-Balance? Teil 3: Download

Ob es um flexible Arbeitszeiten, Teilzeitstellen, Kitas oder Sport- und Wellnessangebote geht, bei der BASF SE und der Fraport AG werden Mitarbeiterwünsche und -bedürfnisse wirklich ernst genommen. Die Angebote der beiden Unternehmen gehen weit über das übliche Maß hinaus - und die Mitarbeiter wissen das zu schätzen.

Eva war dieses Mal in Ludwigshafen bei BASF und traf dort auf Shantala Bauer, Projektverantwortliche für Kinderbetreuung und in besonderem Maße engagiert für die unternehmenseigene Kindertagesstätte LuKids. Sie erinnert sich noch an die Gründungszeit der Kita vor vier Jahren mit 30 Plätzen, seit 2007 ist sie schon mit 60 Plätzen doppelt so groß - und es könnten noch mehr sein. Frau Bauers eigene kleine Tochter Felicia wird noch zu Hause vom Papa betreut, der nach den sieben Monaten Elternzeit seiner Frau  gerade selbst die “Auszeit” für die Familie nimmt. Wie es danach für Felicia weitergeht und wie Frau Bauer den Wiedereinstig in den Job gemeistert hat - schaut selbst!

Und ich, Philipp, traf mich dieses Mal mit Janet Koch von der Fraport AG in Frankfurt am Main. Sie ist dort Gesundheitsmanagerin. Standesgemäß haben wir beim Gespräch zusammen im unternehmenseigenen Fitness-Center gesportelt - und damit ich nicht schon bei der zweiten Frage außer Atem komme, habe ich selbstverständlich vorher heimlich trainiert . Mit der Energie von Frau Koch mitzuhalten ist nicht ohne. Sie trainiert zwei Mal pro Woche, sieht sich in Ihrer Funktion als Vorbild für die rund 1100 aktiven Mitglieder des Sportcenters sowie für alle anderen Mitarbeiter. Und auch für diejenigen, die keine Lust auf Bewegung und aktives Schwitzen haben, weiß Sie eine Lösung:  man kann gerne auch in der neuen Sauna relaxen, um Stress abzubauen.

Allein schon durch die große Mitarbeiteranzahl gibt es in Konzernen vielfältige Möglichkeiten für die Angestellten, neue Projekte und Ideen in Sachen Work-Life-Balance zu entwickeln oder anzuregen. Die Vorschläge reichen von besonderen Speisewünschen in der Kantine, über die Einrichtung von Kindertagesstätten oder Fitness-Studios bis zu besonderen Teilzeitarbeitsmodellen. Und man findet sicher immer Personen, die die selben Interessen haben, also Angebote später nutzen würden - oder sich sogar von Anfang an mit an der Umsetzung eines Projektes beteiligen. Die Zahlen sprechen für sich: mehr als 1000 sportbegeisterte Fraport-Mitarbeiter, 60 heiß begehrte Kindergartenplätze bei der BASF. Und die Unternehmen sind offen für neue Vorschläge - Initiative zeigen ist gerne gesehen!

Euer Philipp

Wohin mit den Kleinen? Die K-Frage…

Montag, 06. April 2009

icon for podpress  Work-Life-Balance? Teil 1: Download

Leider muss man sich auch heute immer noch die Frage stellen, ob die Karriere oder doch lieber Kinder wichtiger sind. Dass man diese Entscheidung nicht einfach so treffen kann, ist klar. Und deshalb haben viele Unternehmen vorgesorgt und bieten hauseigene Kinderbetreuung. Natürlich ist das auch ein wenig eigennützig. Wer will schon gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Wickeltisch verlieren? Also haben wir, wie schon vor einiger angekündigt, die Kinderkrippen der Unternehmen Ernst&Young und Fraport besucht. Um es vorweg zu nehmen: es war warmherzig, familiär, unkompliziert - und sehr  laut ;)

Philipp besuchte eine Frankfurter Kinderkrippe, die für mehrere Unternehmen bereitsteht, darunter auch für die Fraport AG. Dort traf er sich mit Kasia Madiejko, der stellvertretenden Leiterin der Kinder-Arche. Mit Ihr sprach er über die Besonderheiten der Arche, warum sich Kinder dort besonders wohl fühlen, warum Eltern Ihre Kinder dort gut und vor allem ganztags untergebracht wissen und was ein schwarzer Rabe im Kindergarten zu suchen hat. Nur eine Frage blieb offen… aber schaut selbst hinein, worum es ging.

Für mich ging es in die Kinderkrippe von Ernst & Young in Eschborn bei Frankfurt zur Verabredung mit  Frau Wagner, Senior Managerin in der Transaktionsberatung, und ihrer kleinen Tochter Anna, die gerade einmal 10 Monate alt ist. Sicher interessiert es Euch, wie es sich so lebt als “doppeltbelastetes Karriere-Elternteil” - und wie diese Entscheidung im Unternehmen aufgenommen wird. Es gehört einiges an Organisationstalent dazu, den Alltag mit Kleinkind zu meistern. Aber Ernst & Young bietet hervorragende Unterstützung dabei, genehmigt zum Beispiel Teilzeitarbeit auch in höherqualifizierten Positionen. Und auch die Kollegen helfen mit. Den wichtigsten Tipp gibt Frau Wagner selbst - hört es Euch an :)

Mein Fazit lautet: Kind und Karriere, oder lieber Kind und ein erfüllter, spannender Job, sind durchaus miteinander vereinbar. Allerdings muss man den ersten Schritt machen und sich trauen zu fragen, was im Unternehmen möglich ist, seinen Alltag neu durchorganisieren und auch Hilfe von Kollegen annehmen können.

Eure Eva

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