Eva & Phil OnTour bei den Top Companies

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Was passiert beim Assessment Center?

Dienstag, 16. Dezember 2008


icon for podpress  Wie läuft der Bewerbungsprozess ab? (Teil 1): Download

Ein Auto konnte mir Monika Sterler von Audi leider nicht klarmachen. Schade. Dafür hilft sie Bewerbern mit Fragen zum Bewerbungsprozess. Wenn ihr bei Audi anruft, kann es also gut sein, dass Monika am Telefon ist. Ihr selbst hat ein Praktikum bei Audi geholfen zu entscheiden, wo sie arbeiten möchte. Die große Frage ist nun, wie läuft sie ab, die Bewerbung?

Bei Audi zum Beispiel ist das so: Ihr bewerbt euch online über das Internet und werdet dann je nach Eignung zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Hinterlasst ihr dort einen guten Eindruck, dann kommt ihr ins Assessment Center. Dort müsst ihr dann u. a. eine Präsentation halten und an einer Gesprächssimulation teilnehmen. Und das Schöne ist: Am Ende des Tages erfahrt ihr gleich, ob ihr genommen werdet – oder nicht.
Tipp von Monika Sterler: Man muss eure Motivation spüren können, dass ihr die Stelle auch wirklich haben möchtet.

Jörg Fischer hat sich über eine Online-Stellenanzeige beworben, allerdings bei Bosch, genauer gesagt arbeitet er für Bosch Thermotechnik. Eine Frage konnte ich mir nicht verkneifen: Ob sie Thermohosen herstellen. Gibt’s die überhaupt noch? Diese stellen sie natürlich nicht her, sondern es dreht sich dort um Heizungen.

Er ist bei Bosch als Trainee eingestiegen. Bis das soweit war, hat er ein Assessment Center und drei persönliche Gespräche durchlaufen. Beim Assessment Center, das auch Bewerbertag genannt wird, bekommt ihr zum Beispiel vorab eine Fallstudie zugeschickt, die ihr vor dem Termin bearbeiten sollt.

Für Jörg Fischer war besonders die persönliche Atmosphäre überzeugend. Und ich weiß jetzt an wen ich mich wenden kann, wenn meine Heizung mal ausfällt.

Philipp war dieses Mal bei Fraport am Flughafen in Frankfurt und hat sich mit Frau Schmidt-Jestel unterhalten. Die ist verantwortlich für die Assessment Center bei Fraport.

Viele von euch interessiert sicher die Frage, wie man sich am besten auf solch einen Termin vorbereiten kann. Seid einfach so, wie ihr tatsächlich seid, das sagt zumindest Frau Schmidt-Jestel. Verstellt euch nicht, sondern seid authentisch. Hmm, wenn ich so drüber nachdenke scheint mir das auch ganz logisch zu sein. Verstellt ihr euch, dann kann das Unternehmen euch nicht richtig einschätzen. Gleichzeitig erfahrt ihr aber auch nicht, wie das Unternehmen auf eure persönliche Art reagiert. Und ihr wollt doch nach Möglichkeit einen Arbeitsplatz haben, wo ihr wisst, dass ihr so sein könnt, wir ihr seid, oder?

Wenn ihr wissen möchtet, welche Chancen ihr noch mit einem Hochschulabschluss von 3.0 habt, müsst ihr euch das Video ansehen. Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt doch einen Kommentar oder reicht oben auf der Seite eine Frage ein. Dann bis bald.

Eure Eva

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